Tachyonen, Orgonenergie, Skalarwellen, von Marco Bischof

Tachyonen, Orgonenergie, Skalarwellen, von Marco BischofEin wirkliches Fachbuch habe ich hier schon lange nicht mehr vorgestellt, also wird es mal wieder Zeit. Es handelt sich um “Tachyonen, Orgonenergie, Skalarwellen” von Marco Bischof, welches inhaltlich derart umfangreich ist, dass ich mich hier auf eine sehr kurze Zusammenfassung beschränke, um nicht jenseits eines sinnvollen Umfangs für einen Blogartikel zu landen.

Letztendlich ist das ganze Buch schon eine Zusammenfassung, nämlich eine der kompletten Entwicklungsgeschichte des sog. Feinstofflichen. Angefangen von urältesten Lebenskraftkonzepten bis in die moderne Quantenphysik.

Schon im Vorwort wird schnell klar, ein Esoteriker ist der Autor bestimmt nicht. Aber auch kein starrköpfiger Naturwissenschaftler. Er beginnt ganz unkonventionell mit der Filmserie „Star Wars“ und der „Macht“, jeder unerklärlichen Energie von der sowohl gut als auch böse zu zehren scheinen.

Über diese ungewöhnliche Einleitung schwenkt er um auf das eigentliche Thema des Buches, nämlich Tachyonen, Orgonenergie, Skalarwellen, die zwar immer häufiger in den verschiedensten Zusammenhängen auftauchen, zu denen es aber noch kaum fundierte Fachliteratur gibt.

Er möchte mit dem vorliegenden Buch eine Brücke schlagen, zwischen Esoterik und Wissenschaft und über die Hintergründe der genannten Energieformen aufklären.

Teil 1: Historische Ursprünge der Lebensenergiekonzepte

Der Autor beginnt im ersten Teil des Buches ganz am Anfang, nämlich bei den archaischen Weltbildern als die Menschheit gerade am Entstehen war und alsbald damit begann über sich, ihren Ursprung und die allgegenwärtig erscheinende Lebenskraft nachzudenken.

Weiter geht es über die verschiedensten Lebensenergiekonzepte vom Mana über das Qi bis zum Prana.

Konzepte feinstofflicher Felder von der antiken Naturphilosophie über das Mittelalter bis zur Entstehung früher Ansichten zum Magnetismus werden behandelt. Welche sich in der europäischen Neuzeit zu radiästhetischen Konzepten und ersten Ansätzen einer Paraphysik entwickelt haben.

Teil 2: Die Physik und die feinstofflichen Felder

Nun wird es deutlich physikalischer, aus den Lebenskraftkonzepten früherer Zeit entstand Schritt für Schritt das was wir heute als Physik kennen.

Physikalische Ätherkonzepte wurden entwickelt, Einsteins Relativitätstheorie und die Forschungen von Tesla führten die Wissenschaft in die Richtung in die sie sich auch heute noch bewegt.

Diverse Feldtheorien, Skalarwellen etc. entführen den Leser tief in die physikalischen Forschungen der letzten Jahrzehnte und machen klar dass unser wissenschaftliches Weltbild einer grundlegenden Erneuerung und vor allem Erweiterung bedarf.

Teil 3: Praxis und Technologie des Feinstofflichen

Der dritte Teil des Buches beschäftigt sich mit den unzähligen Möglichkeiten des praktischen Umgangs mit feinstofflichen Feldern. Angefangen von den rein menschlichen Möglichkeiten wie der Radiästhesie über Psi-Fähigkeiten und Kinesiologie bis hin zur Wahrnehmung von Umweltfeldern.

Weiter geht es mit apparativ verstärkten Feldern, wie die von magnetbehandeltem Wasser, denen der Plocher Produkte oder der Pyramidenenergie bis hin zu rein technisch erzeugten Feldern.

Fazit:

Die Naturwissenschaft und das was wir heute unter Esoterik verstehen müssen sich beide annähern, offen werden für die Erkenntnisse der anderen. Das dürfte die Kernaussage des Buches sein.

Es macht deutlich, wie viele der heute noch als esoterisch verschrieenen Wirkprinzpien schon lange Einzug in die Welt der Physik gefunden haben, ohne dass das der Öffentlichkeit bewusst geworden wäre.

Viele geheimnisvoll erscheinende Zusammenhänge oder Wirkungen sind ganz rational erklärbar, nur eben nicht mit dem Schulwissen des Laien.

Immer wieder wird auch deutlich, dass es oft kein Zufall war, wenn eine bahnbrechende Erkenntnis den Weg in die Öffentlichkeit nicht gefunden hat. All zu oft standen dem monetäre Interessen gegenüber oder schlicht Ignoranz oder gar Angst der sich unterlegen fühlenden Konkurrenten.

Der Autor möchte mit diesem Buch sicher keine vollständige Aufzählung aller Möglichkeiten erreichen, sondern dem Leser Möglichkeiten der Beurteilung an die Hand geben die es ihm erleichtern die wirksamen von den unwirksamen Methoden zu unterscheiden.

Denn der Markt zwischen Esoterik und Wissenschaft ist zuweilen unübersichtlich und es tummeln sich neben sinnvollen und wirksamen Techniken auch eine Menge Scharlatane und Betrüger – auf beiden Seiten. Mitdenken lohnt sich also.

Der Autor:

Marco Bischof, geboren 1947, ist freischaffender Wissenschaftler, Wissenschaftsautor und Berater für Grenzgebiete von Geistes- und Naturwissenschaften. Er ist Atemtherapeut und Atempädagoge (nach Prof. Ilse Middendorf), hat in Zürich Ethnologie und Religionswissenschaften studiert und ist ein profunder Kenner des ganzen Spektrums natur- und geisteswissenschaftlicher Grenzgebiete, das er seit Jahrzehnten erforscht und dokumentiert. Er lebt in Berlin.

Marco Bischof, www.marcobischof.com
Tachyonen, Orgonenergie, Skalarwellen
2002. 224 Seiten
Format 22,8 x 14,9 x 3,3 cm
€ [D] 26,90
ISBN-10: 3855027862
ISBN-13: 978-3855027866

Gerhard Zirkel
Berater für chinesische Raum- und Landschaftspsychologie
www.feng-shui-direkt.de
www.feng-shui-suche.de

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21 Kommentare »

  Noldor schrieb am 30 Dezember 2009 um 08:27 Uhr:

Andere der Esoterik bezichtigen aber selber so einen Esoschmarren wie Tachyonen, Orgonenergie, Skalarwellen als Fachbuch vorstellen.!

Ihr Feng Shui ist genau so Esoplunder wie das der Konkurrenz.

  Gerhard Zirkel schrieb am 30 Dezember 2009 um 09:35 Uhr:

Hast du das Buch gelesen? Weißt du um was es geht? – offenbar nicht

Gerhard Zirkel

  Noldor schrieb am 30 Dezember 2009 um 10:04 Uhr:

So einen Quatsch brauche ich nicht lesen, da es die Tachyonen und Orgonenergie wie es die Esoteriker behaupten gar nicht gibt. Ist nur Esomüll. Da werden wissenschaftlich tönende Wörter genommen und drumherum der Esomüll aufgebaut.

http://www.gwup.org/component/content/article/113-skeptikerorganisationen/789-gwup-konferenz-aberglaube-2003

http://www.gwup.org/component/content/article/56-parawissenschaften/68-paraphysik

  Gerhard Zirkel schrieb am 30 Dezember 2009 um 10:07 Uhr:

Ja nee, is klar – die gwup :) – die sind genauso ernst zu nehmen wie die Zeugen Jehovas :)

Aber auch wenn man nicht an die Existenz feinstofflicher Felder glaubt, kann das Buch dennoch fundiert die Entstehungsgeschichte dieser Konzepte beleuchten, oder?

Gerhard Zirkel

  Noldor schrieb am 30 Dezember 2009 um 10:12 Uhr:

Eben: ” Aber auch wenn man nicht an die Existenz feinstofflicher Felder glaubt,..”

Glaube, Aberglaube.

Wer nichts weiss muss alles glauben.

Und dass Sie nichts von der GWUP halte war mir schon vor dem Verlinken klar, Fakten könnte ja Ihr Esoweltbild durcheinander bringen. Es gibt übrigens nicht nur die GWUP, die das Zeug für Unsinn halten.

  Gerhard Zirkel schrieb am 30 Dezember 2009 um 10:17 Uhr:

Ja, und da wir alle nichts wissen, müssen wir es eben glauben – schon klar :)

Aber warum diskutieren Sie dann mit mir, wenn ich eh nichts weiß – hat doch dann keinen Sinn, oder? Oder verfolgen Sie einen bestimmten Zweck?

Gerhard Zirkel

  Muriel N. schrieb am 30 Dezember 2009 um 10:20 Uhr:

@Noldor
Das Ganze fängt doch schon damit an, daß die hochintelligenten Leute doch gar nicht wissen was Feng Shui bedeutet. Hier werden da halt ein paar “hochwirksame” Kristalle in Räumen platziert, ein bißchen TamTam und Geschwurbel von sich gegeben, alles jedoch völlig an der Sache vorbei.

Von daher, wer das Ernst nimmt, wenn nicht zumindest ein Hinweis darauf gegeben wird, daß es sich um westliches “Neo” Feng-Shiu handelt, gehört halt zum Personenkreis des geistigen Prekariats.

  Noldor schrieb am 30 Dezember 2009 um 10:25 Uhr:

Und was verfolge Sie für einen Zweck ausser mit Esomüll den Leichtgläubigen das Geld aus der Tasche zu ziehen?

Mich interessiert was für Blödsinn im Web den Leichtgläubigen so angedreht wird, hie und da nehme ich es mit anderen Interessierten Ernst oder es wird nur gelacht.

Entschuldigung, musste in der Zwischenzeit meinen Orgonbuster ausrichten, hier ist alles voller Chemtrails. :lol:

  Noldor schrieb am 30 Dezember 2009 um 10:41 Uhr:

Ach ,westliches Neo-Feng Shui. Ja damit wollen Sie sich gegen die Esoterik abgrenzen aber gleichzeitg bewerben sie Bücher die über Tachyonen, Orgonenergie und Skalarwellen ohne jeglichen wissenschaftliche Hintergrund, ausser die Wörter aus der Physik entliehen und für das eigene Geschwafel zurechtgebogen zu haben.

Da falle ich vom Stuhl vor lauter Lachen. Da kann ich mir gut vorstellen wie Sie die Leute beraten. :lol:

  Muriel N. schrieb am 30 Dezember 2009 um 10:58 Uhr:

@Noldo

Nun, um einmal den Begriff “geistiges Prekariat” einfach zu erklären: Hier handelt es sich um Menschen die den Anschluß an die heutige Technologie, Wissenschaft und den Fortschritt einfach verpaßt haben. Sie fühlen sich überfordert durch die Ansprüche die die heutige Gesellschaft an den Einzelnen stellt und können die meisten Dinge rein vom Verstand hier nicht mehr nachvollziehen. Statt sich nun aber zu bemühen dieses Defizit aufzuholen (was den Meisten sicherlich auch gar nicht möglich ist), flüchten sie sich in “Althergebrachtes”. Die fernöstlichen Kulturen sind da natürlich besonders geeignet. Hier kann man so ziemlich alles hineininterpretieren, die wenigsten der eventuell Interessierten können ja chinesisch, japanisch oder andere Fremdsprachen, die Behauptungen sind daher für den Großteil der zu “fangenden” Klientel nicht zu widerlegen. Die Kultur hat außerdem den Vorteil uralt zu sein, auch über das I-net findet man nur wenige aktuelle Informationen.
Dies ist einer -von mehreren- Gründen, warum sich alles asiatische ganz einfach wunderbar dazu eignet dem geistigen Prekariat zumindest den Hauch einer Chance zu geben sich noch als Mitglied irgendeiner Gesellschaft zu fühlen.
Die westlichen Kirchen haben da einfach einen Trend verpaßt diese armen Menschen aufzufangen bzw. nicht rechtzeitig für neue Teufel und Dämonen gesorgt.
Wenn man so will, ein bestimmter Anteil der Menschheit braucht -mangels Wissen und der Möglichkeit sich solches anzueignen- einfach neue, andere Götter und Auffangmechanismen.
Dazu eignet sich -neben vielen anderen- natürlich ein westliches FengShui wunderbar.
Im Ursprungsland selbst ist dieser Glaube in ungefähr so “wichtig” wie hier die “Kirchen”.

  Noldor schrieb am 30 Dezember 2009 um 11:18 Uhr:

@ Muriel

Ich hatte gerade einiges in der Küche zu tun. Z.B. den Geschirrspüler ausräumen.

Mein Geschirr weiss trotz der ihm innewohnenden Feinstofflichkeit nicht, wann der Waschvorgang beendet ist. Das liegt wohl daran, dass das Leitungswasser nicht energetisiert und levitiert ist. Auch weiss es nicht in welchen Schrank es gehört. Geschweige denn ist es fähig die grobstoffliche Geschirrspühlklappe von innen aufzumachen. Da muss noch geforscht werden denn das würde den Menschen viel Arbeit abnehmen.

Ansonsten kann ich Deinem letzten Kommentar nur zustimmen. Die Kirchen haben den Anschluss an die Neue Zeit ganz einfach verpasst. Aber ob da Feng Shui den Platz einnehmen kann? Sehe im TV gerade einen Beitrag über das mondäne St. Moritz. Die reden da über chinesischen Kaviar und Häuser aber kein Wort über Feng Shui. Da muss noch geworben werden.

  Gerhard Zirkel schrieb am 30 Dezember 2009 um 11:24 Uhr:

So nu is wieder gut. Beide haben jetzt ihre wissenschaftlichen Ansichten kundgetan, damit sollte alles gesagt sein – ich wünsche Euch einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr 2010 :)

Gerhard Zirkel

  Marianne Rattay schrieb am 30 Dezember 2009 um 11:52 Uhr:

Hallo,
ganz sicher ist das Buch von Marco Bischof ein Wissenschafts journalistisches Buch kein wissenschaftliches Buch im engeren Sinn ,da es selbst ja kein Naturwissenschaftler ist. Das muss sicher nichts über die Qualität seiner Recherchen aussagen, eher im Gegenteil.
Und über die Erkenntnis in Physik und Metaphysik hat Kant schon so treffend geschrieben:

„Bisher nahm man an, alle unsere Erkenntnis müsse sich nach den Gegenständen richten; aber alle Versuche, über sie etwas a priori auszumachen, wodurch unsere Erkenntnis erweitert würde, gingen unter dieser Voraussetzung zu nichte. Man versuche es daher einmal, ob wir nicht in den Aufgaben der Metaphysik damit besser fortkommen, dass wir annehmen, die Gegenstände müssen sich nach unserer Erkenntnis richten, welches so schon besser mit der verlangten Möglichkeit einer Erkenntnis derselben a priori zusammenstimmt, die über Gegenstände, ehe sie uns gegeben werden, etwas feststellen soll.“ (B XVI)

@Muriel
Was das alles aber mit dem neu modischen Begriff einer neuen Unterschicht (so Wikipedia über Prekariat) zu tun hat, entzieht sich irgendwie meinem Verständnis

Ebenfalls einen guten Rutsch nach 2010, bitte nicht auf den eigenen Vorurteilen ausrutschen
Marianne

  Tuileries schrieb am 30 Dezember 2009 um 15:33 Uhr:

Sind hier nur noch Kritiker unterwegs?

  Gerhard Zirkel schrieb am 30 Dezember 2009 um 15:40 Uhr:

Nein, ein Kritiker würde das vorgestellte Buch lesen und dann merken, dass darin ja gar nicht die Ansicht der Esoterikszene vorgestellt wird, sondern genau die physikalischen Forschungen die man dem Buch hier absprechen möchte.

Das was hier abläuft ist eher stänkern, was aber in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr fast schon normal ist. Davon kann vermutlich jeder Forenbetreiber ein Lied singen. Scheinbar gibt es da ein, zwei Leute die sich Zuhause langweilen :)

Deshalb landen weitere Kommentare in dieser Richtung jetzt auch im Spamfilter, denn gegen etwas zu hetzen, was man gar nicht kennt gehört in den Kindergarten.

Gerhard Zirkel

  Noldor schrieb am 30 Dezember 2009 um 18:29 Uhr:

Tachyonen und Forschung? Skalarwellen und Forschung? Orgon und Forschung?

Ja diese Forschungen spreche ich so einem Buch ab. Zeigen Sie hier eine einzige seriöse Studie, die zeigt das an dem Orgon Unsinn von Wilhelm etwas Wissenschaftliches dran ist.

  Gerhard Zirkel schrieb am 30 Dezember 2009 um 21:34 Uhr:

Nun ja, wer hat denn behauptet dass da was dran ist? Eine Forschung ist schließlich auch dann eine Forschung wenn sie ergibt, dass eine Theorie nicht korrekt ist. Aber deshalb ist das Buch, das diese Forschung erwähnt nicht gleich schlecht, oder?

Letztendlich zählt das Buch sehr viele Forschungsansätze auf, egal ob die jeweiligen Ergebnisse positiv, negativ oder noch offen sind.

Aber deshalb muss man hier nicht pauschal alles als Unsinn abtun, was nicht ins eigene Weltbild passt und schon gar nicht in dem von Ihnen an den Tag gelegten Ton. Wenn Sie also weiterhin den Inhalt dieses Buches kritisieren möchten, lesen Sie es und kritisieren Sie dann. Nur aus dem Titel auf den Inhalt schließen (der deutlich umfangreicher ist als zu vermuten wäre) und dann Leute beleidigen gilt nicht und wird im Spamfilter landen.

Gerhard Zirkel

  Hedwig Seipel schrieb am 31 Dezember 2009 um 13:31 Uhr:

Hi Gerhard,

ich hoffe nicht im Spam zu landen. Mich interessiert, ob man im Netz damit Geld verdienen kann, wenn man als Pseudokritiker sich in den unterschiedlichsten Foren austobt. Auch ich bin in der fröhlichen Weihnachtszeit vielen ähnlichen Diskussionen, z.B. in mehreren Xing-Gruppen begegnet. Ein “Kritiker” ist doch eine echte “Kommentarmaschine”, die einem Beitrag immer mehr Klicks beschert. Viele Klicks, besserer Google-Platz – da müßte doch Kohle rausspringen, oder denke ich zu esoterisch? ;-)

Hetti

  Gerhard Zirkel schrieb am 31 Dezember 2009 um 13:46 Uhr:

Hi Hetti,

ja, damit kann man Geld verdienen. Es gibt genügend Leute die genau das als Dienstleistung anbieten. Will man ein Forum schnell starten, ist es gang und gäbe entweder eine Zeit lang Selbstgespräche mit diversen Accounts zu führen oder jemanden dafür zu bezahlen. Das animiert echte Leser dazu, sich zu registrieren.

Auch für Blogs gibt es dieses Prinzip.

Ein anderes Geschäftsmodell ist es, für bestimmte Branchen zu schreiben. Ganz deutlich wird das beispielsweise, wenn über die Schädlichkeit oder Unschädlichkeit von Handystrahlung diskutiert wird. So schnell kannst du gar nicht schauen, wie da offesichlich bezahlte Schreiber auftauchen und immer die selben Aussagen wiederholen – und das auf beiden Seiten :)

Ähnliches gibt es auch in der Medizinbranche und sicher noch in anderen Bereichen.

Bei den “Esoterikgegnern” ist es aber eher so etwas wie unetrdrückter religiöser Wahnsinn oder schlichte Angst die sie zum Kommentieren bringt. Denn kaum einer davon weiß so genau worüber er eigentlich herzieht.

Ich finde kritische Kommentare gut, das bringt Leben in die Bude. Nur kann ich es nicht ausstehen wenn Leute über Bücher diskutieren wollen, die sie gar nicht gelesen haben oder gestänkert und beleidigt wird. Die schlimmsten Kommentare sind hier ja gar nicht mehr erschienen.

Gerhard

  Hedwig Seipel schrieb am 31 Dezember 2009 um 14:24 Uhr:

Hi Gerhard,

ich finde, dass Du es klasse hinbekommst, Kritik zuzulassen aber dumme Beleidigungen sachlich abzustellen. Als Mitautorin des Blogs danke ich Dir dafür.

Ich würde Dir gerne wünschen, dass das Neue Jahr Dir solche Situationen erspart, leider weiß ich, der Wunsch wird nicht in Erfüllung gehen ;-) .
Dazu fällt mir ein alter Sponti-Spruch: “Da wir von allem nichts verstehen, reden wir überall mit”.

Prost Neues!

Hetti

  Eine Frau für hundert Rinder schrieb am 2 Januar 2010 um 14:33 Uhr:

[...] meine letzte Buchrezension offenbar einige Menschen geistig derart überlastet hat, dass sie den Blog mit den [...]

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