Hilfe, Schmarrn in Anflug!

Schlechte Artikel über Feng Shui sind nicht Neues und regen mich normalerweise gar nicht mehr auf. Doch als ich heute Morgen die folgende Meldung las: Feng Shui in der Geschäftswelt. Wie die Philosophie den chinesischen Alltag beeinflusst, wollte ich meinen verschlafenen Augen nicht trauen. So viel Schmarrn (hochdeutsch Unsinn) auf einem Haufen, habe ich lange nicht gelesen. Folgende Textpassage sagt eigentlich alles aus: “Wie die news.de-Redaktion für Wirtschaft (http://www.news.de/wirtschaft.html) berichtet, sind laut Ansicht der führenden Feng-Shui-Expertin Lilliam Too vor allem Giftpfeile in den Räumen für schlechte Geschäfte verantwortlich. Darunter werden Spitzen und Kanten der Einrichtung verstanden, die den geschäftlichen Erfolg maßgeblich beeinträchtigen würden.”
So jetzt haben wir es schwarz auf weiß: die Wirtschaftskrise wurde durch Giftpfeile der Schreibtisch-Ecken in amerikanischen Büros verursacht!!! Wie gut, dass Obama ein Oval-Office hat.
Wann hört dieser Schwachsinn endlich auf!?

Mit aufgeregten Grüßen
Hedwig Seipel mit Ecken und Kanten

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20 Kommentare »

  Gerhard Zirkel schrieb am 15 Dezember 2009 um 09:02 Uhr:

Giftpfeile liegen immer im Gehirn des Betrachters – oder so :) Schlimm, dass dieser Unsinn verzapft wird, aber dass er von einem Presseportal auch noch unreflektiert übernommen wird, sagt einiges aus über unsere Informationsmedien …

Gerhard

  Bodo Trieb schrieb am 15 Dezember 2009 um 11:39 Uhr:

Moin Hetti, Moin Gerhard,

nicht mehr gar so schlaftrunken, aber nichts desto weniger getroffen von giftigen Pfeilen . . .

Was mir aber dann tatsächlich den Rest gegeben hat ist die Meldung, dass Frau Too mit dem, was sie absondert, zur Grandmasterin gemacht wurde. Der Oberhammer ist, dass Raymond Lo und Yap Cheng Hai da kräftig mitgemischt haben http://www.lillian-too.com/latest_grandmaster.php.

Um scharfe Kanten in meiner Hütte zu vermeiden, werde ich zukünftig Bierkästen verbannen und stattdessen Bierfässer aufstellen. Dieser Tip stammt übrigens von Badesalz, die schon vor vielen Jahren die Grundlagen des Feng Shui verstanden hatten und praktisch umzusetzen wussten.

Bodo
ohne Bierkästen

  Hedwig Seipel schrieb am 15 Dezember 2009 um 11:57 Uhr:

Hi Bodo,

noch ein Grund sich an der Titeliritis nicht zu beteiliegen.

Hetti

  Sven schrieb am 15 Dezember 2009 um 22:44 Uhr:

Ich verstehe eure Aufregung,
und teile sie,
aber schüttet das Kind nicht mit dem Bade aus.

Mit nachdenklichen Grüßen
Sven

  Tatzelwurm schrieb am 16 Dezember 2009 um 10:54 Uhr:

Tut mir leid die Hoffnung nehmen zu müssen, dass der Schmarrn mal irgendwann weniger werden wird. Wird er nicht. Im Gegenteil.

Feng Shui ist in. Also verkaufen jetzt Discounter sogar Bettdecken und Kissen unter dem Begriff Feng Shui. Es werden Räucherstäbchen (die man sonst nicht los wird, weil sie zu künstlich riechen *vermut*) damit betitelt, sowie Seifen, stinknormale Lampen. Und was weiß ich noch alles.

Merke: Besteht die Gefahr auf was sitzen zu bleiben, einfach “Feng Shui” drauf knallen.

Um was wetten wir, dass es bald eine Feng-Shui-Butter gibt oder Eier sich besser verkaufen, weil sie die optimale Feng-Shui-Form aufweisen oder jemand mit seiner stinknormalen Zahnbürste mit dem Begriff auffallen will, da die Borsten aufgrund ihrer Weichheit eigentlich unbrauchbar sind? Oder wann kommt der Feng-Shui-Abfalleimer für den Holz-, Wasser-, Metall-Typen? Wann kann ich meinen optimalen Kühlschrank nach meinem Geburtstag berechnen lassen?

Die Frage ist allerdings, ob ich überhaupt lästern darf, denn ich bilde gerade eine kleine Gruppe in “Bayrisch Feng-Shui” weiter – also auch wieder was, das nicht wirklich Original Feng-Shui ist.
Aber das ist pure Selbstverteidigung. *mich lachend verteidig* Ich arbeite mit Räumen und Energien und kam in die x-te Wohnung rein, die vollgepflastert war mit Wasserfallbildern, Delphinen in allen Auswüchsen, Regenbögen und Kristallen. *örgx* Ihr kennt das Phänomen – einmal etwas zu oft gesehen und eine überaus starke Allergie beginnt sich zu entwickeln? Eben. Und seitdem zeige ich, dass manches von Feng Shui bereichert, aber dass man dafür sehr wohl Symbole aus unserer Kultur benutzen kann.

Das ist reiner Eigennutz. *lachend gesteh* So muss ich vielleicht irgendwann keinen Gesprächsabend mehr vor einem Harndrang-fördernden Brunnen hocken, der schon mitleidserregend aussieht, weil er vor lauter Algenbildung und Ablagerungen strotzt und gleichzeitig auf ein blaßrosa Delphin starren, der vor einem selbstgemalten hypergrellen Regenbogen schwebt.

Garantiert zieh ich mir jetzt den Zorn der Feng-Shui-Profis zu, aber meine Abneigung gegen diese Zimmer, denen man sofort ansieht, dass ein Berater am Werke gewesen ist, weil die ewig gleichen Utensilien benutzt werden, führt bei mir regelmässig erst zu einem ganz tiefen Stöhnen, dann zu Lästerattacken. Ebenso dieser ganze Krempel mit dem Feng-Shui-Stempel. *schüttel schauder und gleichzeitig herzhaft drüber lach* Nur lachenderweise hält man den ganzen normierten Kitsch aus, der einem begegnet.

Und sie machen ja mit dem Schmarrn nicht mal Halt vor Gebäuden. Da wird einem viereckigen Einkaufsgebäude in München ein Ding drauf geknallt, das ausschaut als wäre ein Ufo reingedonnert und schon ist es wegen dem bisserl Rund ein Feng-Shui-Gebäude. Aber ansonsten vorm Eingang und drinnen wirklich alles falsch machen, das nur geht. Ich war mit einer Freundin in dem vorher schon hochgelobten Gebäude drin und konnte Ihr alle zwei Schritte aufzeigen wo Energie verloren geht, wo Unruhe, Leere entsteht und warum sich niemand an den Sitzplätzen aufhalten mag, u.s.w..

Vielleicht entsteht so etwas, wenn man “Feng-Shui denkt” und dabei das wirkliche Spüren vollkommen ausklammert. Das Problem ist jedoch, dass die Benutzer später nicht mit dem Kopf das Ding bewundern, das sie benutzen, bewohnen, beleben sollen, sondern mit den Körpersinnen genau spüren, dass es sich nur um Kopfkonstrukte handelt. Und sie bleiben fern, weil sie sich nicht wohl fühlen. Hmmm … scheint sich aber bei vielen Beratern und Architekten noch nicht rumgesprochen haben.
Und überhaupt: Egal, Feng Shui ist grad in, also macht man das, was man schon immer gemacht hat und bastelt was Rundes ein und fertig. Der Rest ist dann Öffentlichkeitsarbeit, das mehr oder weniger geschickt verklickert, was an dem Entstandenen Feng Shui sein soll.

Okay, okay, ich höre ja schon auf. Mir würden nämlich noch viele Dinge einfallen, die nicht wirklich Hoffnung machen, dass der Schmarrn mal weniger wird.

Viele Grüße, Tatzelwurm

  Hedwig Seipel schrieb am 16 Dezember 2009 um 11:17 Uhr:

Hallo Monica,

schön, dass Du Dir die Frust von der Seele geschrieben hast. Deine Ausführungen kann ich persönlich sehr gut nachvollziehen.
Ein kleiner Tipp zu Deiner Website: bitte ergänze sie mit den gesetzlich vorgeschriebenen Angaben wie z.B. Impressum. Sonst kann es dem Tatzelwurm von einem eifrigen Anwalt ganz schnell an den Kragen gehen und das wäre echt schade.

Grüße
Hetti

  Tatzelwurm schrieb am 16 Dezember 2009 um 20:30 Uhr:

Hallo Hetti,

upsalla, gut, dass Du so aufmerksam bist. Und dann auch noch so freundlich mich zu warnen anstatt es nur wahrzunehmen.

Mir liegt das praktische Arbeiten, aber bei Öffentlichkeitsarbeit samt HP-Gestaltung hakt es bei mir richtig. Da sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht, drum ist mir das voll entgangen.
Dank Dir recht herzlich. :-)

Und ja, das von der Seele schreiben, das war mir ein Bedürfnis, das floß heute nur so aus meinen Fingern. Da hatte sich zu vieles angesammelt, bei dem ich mir gedacht hatte “Nee, das ist jetzt aber wohl nicht möglich.”

Liebe Grüße, Monica

  Gerhard Zirkel schrieb am 16 Dezember 2009 um 22:10 Uhr:

Hallo Monica,

wenn du in Sachen Homepage Hilfe brauchst, melde dich. Ich helfe gerne …

Und keine Sorge, der Blödsinn nimmt schon nicht überhand. Ein paar vernünftige Leute gibt es noch, es müssen letztendlich nur genug sein um davon leben zu können. Der Rest kann machen was er will. Aber das ist leicht gesagt, auch mir geht immer wieder der Hut hoch, wenn ich groben Unfug lese.

Gerhard

  Tatzelwurm schrieb am 17 Dezember 2009 um 11:18 Uhr:

Hallo Gerhard,

danke für Dein Angebot, kann gut sein, dass ich drauf zurück komme.

Du bist im Münchner Raum tätig, wie ich sehe. Kurse bietest Du nicht zufälligerweise auch an? Ich suche nämlich jemanden, an denen ich weiter verweisen kann, wenn Kursteilnehmer Blut geleckt haben und reines Feng Shui lernen wollen.

Mein Schwerpunkt ist ein komplett anderer und wenn jemand ernsthaft Numerologie, Berechnungen und Co lernen will, dafür bräuchte ich noch eine Adresse, die allerdings nicht weit von Miesbach entfernt sein sollte. Bisher verweise ich auf Bücher, das ist unbefriedigend.
Oder, falls Du so etwas nicht machst, kennst Du einen guten Dozenten im Münchner Raum?

Fragende Grüße, Monica

  Marina Björk schrieb am 17 Dezember 2009 um 11:41 Uhr:

Liebe Monica,
würde mich seh freuen wenn du dich bei mir mal meldest ich wohne in Miesbach und sind wir ja nicht weit auseinander.
Habe bei Hedwig gelernt
Liebe Grüsse aus Miesbach

  Gerhard Zirkel schrieb am 17 Dezember 2009 um 11:56 Uhr:

Hallo Monica,

Kurse biete ich nicht an, das ist nicht so mein Ding. Was derzeit ausbildungstechnisch im Münchner Raum so geht, kann ich spontan gar nicht sagen. Allerdings kannst du ja auch selber eine Seminarreihe organisieren. Dann muss der Dozent auch nicht zwingend aus der Münchner Gegend kommen.

Bücher sind in der Tat unbefriedigend, obwohl sich das Angebot langsam bessert. Wenn man nicht unbedingt auf irgendwelche Ratgeber hereinfällt :)

Gerhard

  Bodo Trieb schrieb am 17 Dezember 2009 um 17:47 Uhr:

Hallo Monica,

lass uns doch den Gedanken von Gerhard aufgreifen und “was” mit einem externen Lehrer – ich denke da an Bodo – organisieren. Bei den Themen würde ich mich allerdings auf Feng Shui, Datumswahl, Geobiologie und Numerologie beschränken.
Was hältst Du davon, wenn wir mal telefonieren, “etwas” planen, um es dann mit Schwung und Elan umzusetzen?!

Bis bald,
Bodo

  Tatzelwurm schrieb am 17 Dezember 2009 um 23:00 Uhr:

Hallo Marina,

ist das schön, jemand aus Miesbach! :-) Deine Adresse hat mir Google schon verraten, ich werde mich demnächst mal bei Dir rühren, wahrscheinlich eher nach den Feiertagen.

Hallo Gerhard, hallo Bodo,

externe Dozenten, da sehe ich Schwierigkeiten. Ich selbst biete nur Kleinstgruppen an, mehr gibt der Raum nicht her. Und zudem ist der Kreis der Interessenten noch viel zu klein, als dass es sich rentieren würde einen Raum anzumieten. Unter solchen Bedingungen kommt nie und nimmer ein Gastdozent, das heißt ich müßte den Rest für das (sicherlich) erwünschte Honorar drauflegen und das kann ich mir nicht leisten. Darum wäre es mir lieber eine Adressendatei zu haben, um die Interessentinnen zu den anderen Dozenten weiter zu leiten.

Ich leite einen Mini-Betrieb, noch dazu mit Exotenthemen wie Umgang mit Hausgeistern, energetische Hausreinigung. u.ä. und als Steigerung ist das Ganze noch in der absoluten Aufbauphase. Ganz ehrlich, etablierte Dozenten, die es gewohnt sind, dass die Seminarräume voll sind, würden da nur dankbar ablehnen, wenn ich sie einladen würde.

Das Bücherangebot bessert sich wirklich, auch gibt es endlich wirklich gute Ausbildungsreihen, damals als ich zum ersten mal Kontakt hatte mit Feng Shui, da fand ich nur sehr widersprüchliche Wochenendseminare und kaum Literatur.
Nur schlecht war das allerdings nicht, das könnte ich nicht behaupten, denn es zwang mich gleich von Anfang an mein Gefühl für Räume zu schulen und es mit ganz anderen Wissensgebieten zu verbinden.

Ich werde nie mein allererstes Feng-Shui-Seminar vergessen. Die Dozentin zeigte an ihrem Laden auf was alles nach Feng Shui gestaltet war, wie super Straße und Hausnummer und was weiß ich noch alles für Bedingungen seien. Und am Schluß stand ich vor dem Haus und meinte zu meinen Freundinnen, dass ich mit ihnen wetten würde, dass der Laden trotz allem in einem Jahr verschwunden sein würde, weil man sich darin alles andere als wohl fühlen würde und keinerlei Energie zu spüren wäre. Der Laden samt Seminarraum war sogar noch schneller als vermutet weg vom Fenster.

Und das, obwohl doch soooooooooooooooooo viel gutes Chi durch die großen Fenster rein kam (tja, und auf der Gegenseite durch eben so große Fenster ungebremst raus flog). Trotz der riesigen Wasserfallbilder an allen Wänden, trotz der knallroten, glücksverheißenden Stühle auf dem auffallend blauem Teppich, der den Fluß des Wassers symbolisieren sollte. Und nicht zu vergessen trotz der vielen Delphine und der Geldmünzen überall.
*lach* Wenn ich mir den Laden wieder visualisiere, ich fürchte meine Feng-Shui-Kitsch-Allergie wurde genau in diesen Räumlichkeiten ausgelöst.

Der Kurs hatte damals mehr Fragen ausgelöst als Antworten gebracht, aber er hat mir gleich zu Beginn gezeigt wie wichtig es ist, alles zu überprüfen und zwar mit meinen Sinnen und er hat mich dadurch viel mehr gelehrt als es an einem Wochenende überhaupt möglich gewesen wäre.
Wäre mein erster Kurs dagegen mitreißend und wirklich effektiv gewesen und hätte es die Kursreihen von heute gegeben, vielleicht hätte ich mich dann nur auf Feng Shui konzentriert – möglich. Aber so war es auch spannend und ich bewege mich gerade auch mit meiner medialen Tätigkeit (Umgang mit Geistwesen) zwischen den Disziplinen und bilde eher eine Art Netzwerk und Ergänzung zu den bekannten “Raum-Arbeitern”.

Himmel, ich texte Euch richtig zu, wenn ich an die Anfangsjahre denke. *gg* Schluß für heute,

liebe Grüße, Monica

  Hedwig Seipel schrieb am 18 Dezember 2009 um 07:36 Uhr:

Hallo Monica,

toll, eine so fleißige Kommentatorin hatten wir noch nicht. Ich hoffe, Du bleibt uns treu :-) . Wenn Du gerne selbst als Gastautorin einen Beitrag schreiben möchtest, nur her damit. Wir freuen uns über Gastartikel.
Noch eine Anmerkung zu Deiner Suche nach Ausbildungsempfehlungen. Wenn es nur darum geht, eine Empfehlung auszusprechen aber selbst keine Seminare zu veranstalten, dann kann ich Dir das Fernstudium, das auch Marina absolviert hat, ans Herz legen. Dabei kann jeder von jedem Ort der Welt und zu jeder Zeit individuell studieren. Du kannst sogar auf Deiner Website, ähnlich wie hier im Blog eine direkte Verlinkung platzieren und bei erfolgreichen Weiterempfehlungen die Portokasse aufbessern. Marina kann Dir sicher mehr erzählen und von Ihren Erfahrungen berichten.

Viel Erfolg mit Deinem Mini-Betrieb ;-) ,
Grüße
Hedwig

  Gerhard Zirkel schrieb am 18 Dezember 2009 um 10:06 Uhr:

Hallo Monica,

ich glaube du überschätzt die Ansprüche eines Seminarleiters. Beim Spezialtechniken-Seminar mit Jürgen waren wir auch nur zu sechst – mit Jürgen :)

Das mit dem Gastartikel wollte ich dir auch schon vorschlagen, da ist mir Hetti zuvorgekommen. Ansonsten solltest du dich mit dem Texten nicht zurückhalten. So ein Blog lebt schließlich von Text.

Gerhard

  Tatzelwurm schrieb am 19 Dezember 2009 um 00:51 Uhr:

Hallo Hedwig,

öhm … zur fleissigen Kommentatorin … *hüstel* sei nur gesagt, die liest schon seit Monaten bei Euch mit und zwar still.

Danke für Euer Gastartikel-Angebot, aber Ihr solltet Eurem Grundsatz treu bleiben und wirkliche Feng-Shui-Experten schreiben lassen, weniger Randthemen-Exoten, bei denen Feng Shui nur ein Teil der Ausbildung ist. Bei mir ein viel zu kleiner Teil als dass ich mich überhaupt trauen würde hier was äußern.

Und zum schreiben von Starter-Beiträgen sei folgendes gesagt. Mich bearbeiten schon seit langem gute Freunde ich solle endlich mal in meinem Weblog das posten, über das ich mit ihnen rede. Oh Mann, Ihr glaubt gar nicht wie entsetzlich leer so eine Schreibfläche in einem Weblog sein kann, wenn man die füllen soll. *Schweiß von der Stirn wisch* Ich hab dann urplötzlich so rein gar nichts mehr zu erzählen. *lach*

Zum öffentlich schreiben brauch ich Dialoge, so wie hier mal oder wie in Foren. Früher habe ich auch ganz gerne in Feng-Shui-Foren gepostet, nur schliefen viele ein – vielleicht weil es zu viele Foren und zu wenige Schreiberlinge waren. Und ein großer Teil verschwand sogar ganz aus dem Netz.
Ich werde mich aber in Zukunft bemühen öfters mal in den Kommentaren meinen Mund aufzumachen.

Eine Frage zu dem Fernkurs noch, ist der echt zu empfehlen? Mit den beiden Fernkursanbietern waren meine bisherigen Erfahrungen nicht grad die besten. Vor vielen, vielen Jahren hatte ich einen Raumausstattungskurs durchgearbeitet, bei dem Möbel und Co. vorgeschlagen wurden, die damals völlig aus der Mode waren. Ein anderer Kurs war lückenhaft, also unbrauchbar, wenn man es auf einen staatlichen Abschluß angelegt hätte. Zum Glück brauchte ich ihn nur als Begleitmaterial für eine Legasthenikertherapie bei Kindern und Jugendlichen.
Und ein Bekannter belegte einen Coaching-Kurs, bei dem er dann feststellte, dass es nur der Inhalt von einem Buch war, angereichert mit nicht wirklich hilfreichen Hausaufgaben.
Ich hätte mich echt nicht getraut bei denen noch einmal einen Fernkurs zu belegen. *zugeb*

Marina, vielleicht darf ich bei Dir einen Blick rein werfen?

Hallo Gerhard,

das hast jetzt davon. *gg* Wenn meine Teilnehmerinnen ein Thema vertiefen wollen, dann frage ich bei Dir nach.

Ich wünsche Euch ein erholsames Wochenende,

viele Grüße, Tatzelwurm

  Hedwig Seipel schrieb am 19 Dezember 2009 um 09:55 Uhr:

Hallo Monica,

das Problem einer weißen Seite und leeren Kopfes kenne ich gut. Aber wie bei allem im Leben – Übung macht den Meister. Heute kann ich mir mein Leben ohne Schreiben nicht vorstellen und wenn kein Dutzend Seiten pro Tag vollgeschrieben sind, dann bin ich auf Entzug ;-) .

Zum Thema Fernstudium … Das Studium ist zu100% auf meinem Mist gewachsen. Ich hatte die Idee, habe über 1000 Seiten Lernmaterial geschrieben, zwei Seminare dazu konzipiert (und bis heute 10-12 mal im Jahr durchgeführt) und die online Plattform für die Teilnehmer mit Leben erfüllt. Nach über 5 Jahren Erfahrung mit dem Studium weiß ich, es hat sich gelohnt zu ackern.
Rede mit Marina, sie kann Dir sicher einiges erzählen.

Liebe Grüße
Hedwig

  Gerhard Zirkel schrieb am 19 Dezember 2009 um 11:36 Uhr:

Hallo Monica,

gegen weiße Blätter und leere Bildschirme hilft es, nicht mit dem Ziel eines Artikels zu beginnen, sondern immer wieder das, was dir so durch den Kopf geht niederzuschreiben. Einfach ohne Ziel und ohne Plan. Eh du dichs versiehst, werden daraus mehr Artikel werden als du unterbringen kannst.

Die Wunder der Textverarbeitung machen es ja möglich, auch noch den größten Unsinn zu speichern und später für irgendwas zu verwenden :)

Gerhard

  Claudia schrieb am 20 Dezember 2009 um 17:51 Uhr:

Zum Thema Fernkurs kann ich nur anmerken, dass ich meine Feng-Shui-Grundausbildung besser dort gemacht hätte und nicht in dem Kompaktseminar, das ich gewählt hatte. Ich habe dann den Aufbaukurs Lo-Pan absolviert und dieser Kurs ist randvoll mit Wissen, da fehlt *nix*. Auf Hettis Kurse kannst Du dich verlassen!
Das ist genau so seriös wie dieser Blog, der sich ja auch das “ernsthafte” Feng Shui auf die Fahne geschrieben hat.

Grüße! Claudia

  Marina Björk schrieb am 21 Dezember 2009 um 16:17 Uhr:

Liebe Monica,
wir können uns gerne mal treffen und dann kann ich dir zeigen was wir alles so bei der Hedwig gelernt haben. Ich bin sehr froh dass ich das Studium gemacht habe und die Betreuung von Hedwig war fachlich sehr gut . ich bin Ihr heute noch sehr dankbar.
Freue mich auf deine Anruf
stehe im Telefon Buch
schöne Zeit
liebe Grüsse
Marina

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