Teure Kolleginnen, werte Kollegen, hochverehrte Leserinnen und Leser,
„Bauch“ vor „Kopf“ war im Oktober das Motto. Mich deucht, einige haben eher „Brett vorm Kopf“ daraus gemacht.
Es kam das endgültige Aus für Quelle (www.tagesschau.de/wirtschaft/quellekatalog106.html). Gerade im Wahlkampf kein schönes Thema, und so wurden kurzerhand die „Totenglöcken übertönt“ (www.sueddeutsche.de/wirtschaft/371/491735/text/). Und im Sinne von just in time gab es dann auch noch Last-Minute-Kündigungen (www.n-tv.de/wirtschaft/Totales-Aus-fuer-Quelle-article569813.html).
Sehr viel verachtender kann man doch nicht mit Menschen umgehen, oder?!
Die Nation soll gegen die Schweinegrippe geimpft werden. Die Aufrufe seitens des Gesundheitsministeriums kamen mir so vertrauenserweckend vor wie dereinst Herrn Blüms vollmundiges Versprechen „die Renten sind sischä“.
Tja, da hatte er sich wohl versprochen, denn das Versprechen war ein echter Versprecher. Erstaunlich, dass sich im Zusammenhang mit der zur Pandemie hochstilisierten Schweinegrippe selbst Schulmediziner, von denen ich einige als nicht sonderlich zimperlich im Umgang mit Medikamenten und deren Verschreibung erlebt habe, vor der Impfung warnen (www.tagesschau.de/inland/schweinegrippe568.html).
Vielleicht sollten wir vor der nächsten ganz normalen Wintergrippe mehr Angst haben.
Glücklicherweise gab es auch eine positive Meldung im Oktober. Mit einer ungewöhnlichen Aktion will die Regierung der Malediven auf den bedrohlichen Klimawandel aufmerksam machen (www.oe24.at/we…zung-ab-0556783.ece). Tolle Aktion! Weiter so! Und mehr davon! Auch bei uns! Wenn’s nämlich richtig dumm läuft, werden Hannover und Essen unsere neuen Küstenstädte.
Blicken wir nun auf das, was unmittelbar vor uns liegt, auf den November.
Er wird ruhiger und nicht annähern so umtriebig wie der Oktober. Verschnaufen wir einfach und genießen das, was wir bereits erreicht haben. Ernten wir die Früchte unserer Arbeit.
Aber nicht ohne Hintergedanken. Wir machen uns einfach weiterhin Gedanken über uns, unsere Einstellung zu unserer Arbeit, zu anderen Menschen, zu der Welt, in der wir leben, und nehmen uns vor, zukünftig den Gedanken „zum Wohle aller“ stärker in unsere Überlegungen und unser Handeln einfließen zu lassen.
Wir alle, jeder von uns in seiner/ihrer schillernden Einzigartigkeit, können vom November profitieren. Unsere persönliche Entwicklung wird gefördert, unser Streben nach Vollendung wird unterstützt. Klar, dass „Kopf „und „Bauch“ wieder gleichzeitig um Gehör betteln. Und auch im November ist es keine Frage von „wer schreit lauter?“ Wir erinnern uns an dieser Stelle – auch wenn uns das immer noch schwer fallen sollte – dass der „Bauch“ nach wie vor der bessere Berater ist.
Mögen wir uns mit dem November weiter weiterentwickeln.
Bodo Trieb
www.888beratungen.de
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