Kaputte Städte

Ein Wohnhaus dient dazu, uns Schutz zu bieten. Schutz vor Wind und Wetter, Schutz vor Feinden und so weiter. Deshalb ist es auch so wichtig, dass ein Wohnhaus diese Schutzfunktion klar kommuniziert.

Ein solides und stabil aussehendes Haus wirkt auf unser Unterbewusstsein wesentlich angenehmer als eines das einen instabilen Eindruck macht. Ob wir uns dessen nun bewusst sind oder nicht, ein solides Haus bleibt ein solides Haus, mit oder ohne Feng Shui.

Um so schlimmer, dass Entwürfe wie der folgend vorgestellte sogar städtebauliche Wettbewerbe gewinnen:

http://www.archispass.org/2008/09/11/tirana-rocks/

Aber wen interessiert es schon, ob sich die Bewohner wohl fühlen. Hauptsache dem Architekten gehts gut.

Gerhard Zirkel
Berater für klassisches Feng Shui
www.feng-shui-direkt.de

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7 Kommentare »

  Hedwig Seipel schrieb am 16 September 2008 um 08:00 Uhr:

Hi Gerhard,

wer sich so etwas ausdenkt, dem kann es nicht mehr gut gehen.

Grüße
Hetti

  Claudia schrieb am 16 September 2008 um 13:26 Uhr:

Um Gottes Willen!!!
Das sieht ja im hochglanz-Edelstahl-Modell alles noch halbwegs putzig aus, aber ich finde das Bild entsetzlich, wo dann Geschosse und Fenster auf die Baukuben drauf”montiert” sind – NUR SCHRECKLICH…
http://www.plataformaarquitectura.cl/wp-content/uploads/2008/09/1095238934_tirana_rocks_mvrdv_01.jpg

Lasst das bitte nicht wahr sein.

Wer soll denn darin wohnen???

Ich bin blank entsetzt.

Claudia
städtebaulich Interessierte
(Thema meiner Diplomarbeit: “Stadtreparatur und Stadtgestaltung”)

  Claudia schrieb am 16 September 2008 um 13:27 Uhr:

P.S. der beste Flecken auf dem Foto ist das Fußballfeld vorne links.
:-(

  Gerhard Zirkel schrieb am 16 September 2008 um 13:43 Uhr:

Hi Claudia,

vermutlich wird das entweder sozialer Wohnungsbau oder repräsentatives Wohnen :) Die “Objekte” dich derzeit in München so entstehen sind auch nur geringfügig besser.

Das Thema deiner Diplomarbeit hört sich interessant an, hast du die irgendwo veröffentlicht?

Gerhard Zirkel

  Claudia schrieb am 16 September 2008 um 14:06 Uhr:

Nein, das war 1999, in der Frühzeit des Internet, da gab es noch keine Diplomarbeitsbörsen ;-) Es gab damals nur einen Vortrag vor dem Stadtrat der betreffenden Stadt :-)

Ich hab noch das dritte Wort im Titel vergessen: “Stadtanalyse, Stadtreparatur und Stadtgestaltung” – Thema war nämlich, anhand einer ausführlichen Analyse der baulichen und räumlichen Struktur einer Stadt einen Leitfaden für individuelle städtische Gestaltung zu entwickeln, quasi eine Gestaltungsfibel, die als Leitlinie für alle Planungen gilt, sei es in Baulücken oder bei Renovierungen im Bestand.

Wundervolles Thema, da kann man ganz sensibel mit den örtlichen Gegebenheiten umgehen und die Einzigartigkeit eines jeden Ortes herausarbeiten *schwelg*
Ja, und mein Interesse an Feng Shui kam dann erst ein ganzes Stück später… aber es würde sich so wunderbar ergänzen!

Liebe Grüße, Claudia
Städtebauerin in Elternzeit

  Gerhard Zirkel schrieb am 16 September 2008 um 14:13 Uhr:

Hi Claudia,

für die Veröffentlichung einer solche Diplomarbeit würde ich glatt meine Webseiten zur Verfügung stellen. Ob ich dich adäquat dafür bezahlen kann ist wieder eine andere Sache, aber interessant fände ich das schon.

Gerhard Zirkel

  Marianne Rattay schrieb am 16 September 2008 um 17:31 Uhr:

Hallo,
nichts ist so schlimm als dass es nicht übertroffen werden könnte
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a2277/l1/l0/F.html#featuredEntry
Vielleicht endet das oben angegebene ja so ähnlich wie das in Taiwan.
LG Marianne

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