Wenn’s schon unbedingt geschwungen sein soll …

Penetrant geschwungene Formen im „westlichen“ Feng Shui sind eine Seuche, meiner Meinung nach. Aus Feng Shui Sicht braucht sie keiner (wo gibt es sie denn in China?), aber vielleicht aus optischer Sicht?

Gerade eben habe ich eine wunderbare Fotostrecke gefunden, die Brücken aus aller Welt zeigt. So macht Geschwungenes wieder Spaß und wirkt auch nicht albern:

http://deputy-dog.com/2008/08/26/9-amazingly-unique-bridges-you-may-not-have-seen/

Darauf aufmerksam wurde ich übrigens durch den Archispass-Blog, auch ein sehenswertes Projekt.

Gerhard Zirkel
Befürworter rechteckiger Grundrisse
www.feng-shui-direkt.de

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7 Kommentare »

  Sylvia schrieb am 4 September 2008 um 16:08 Uhr:

Heyhey, Gerhard,

(wo gibt es sie denn in China?)
Und was ist mit der chinesischen Mauer ? ;-)
Obwohl, ….. die ist ja außen herum.

Sylvia

  Gerhard Zirkel schrieb am 4 September 2008 um 18:39 Uhr:

Die Mauer folgt auch gewissen landschaftlichen Strukturen und wäre vermutlich auch ohne Feng Shui geschwungen.

Ansonsten sind in China die Häuser genauso eckig wie hier. Lediglich ein paar Tempel sind rund, aber das soll wohl eher den Himmel symbolisieren.

Gerhard Zirkel
*Der in einem eckigen Büro in einem eckigen Haus sitzt und das Qi fließen lässt*

  Hedwig Seipel schrieb am 4 September 2008 um 19:48 Uhr:

Klasse Bilder aber nach einem Glas Wein bin ich echt seekrank geworden ;-) .

Unser Hirn braucht gerade Strecken und Ecken, um sich zu orientieren. Das ist längst auch wissenschaftlich erforscht.
Wenn jemand nur Rundungen liebt, der ist wahrscheinlich ein “ewig suchender”.

Mit eckigen Grüßen
Hetti

  Sylvia schrieb am 4 September 2008 um 20:18 Uhr:

@Gerhard: Du hast vermutlich Recht. Oder die Erbauer hatten einen Vorfahren vom Hundertwasser als Bauleiter. Der ist immer auf den Baustellen rumgelaufen und hat den Handwerkern sämtliche Werkzeuge, die der Messung dienen könnten, weggenommen.
Damit ja nichts gerade wird.

Sylvia

  Stefan schrieb am 5 September 2008 um 23:53 Uhr:

Hi,
naja ich arbeite auch in einem eckigen Gebäude in meinen eckigen Zeimmer an nem eckigen Tisch etc. ;-)
Naja, aber grundsätzlich finde ich sollte es viel mehr geschwungene Formen zumindest in der Architektur geben so dass man auch mal optisch etwas Abwechslung bekommt…

Grüße
Stefan

  Gerhard Zirkel schrieb am 6 September 2008 um 07:31 Uhr:

Hi Stefan,

aus optischen Gründen stimme ich dir vollkommen zu. Nur die Aussage, dass aus Feng Shui Gründen unbedingt geschwungene Formen nötig seien ist halt falsch.

Ansonsten könnte ein wenig mehr Abwechslung in der Architektur sicher nicht schaden. Insbesondere in München entstehen gerade jede Menge langweilige und gleichförmige Wohnsiedlungen.

Gerhard Zirkel

  Sylvia schrieb am 6 September 2008 um 08:05 Uhr:

Hi Stefan & Gerhard,

… die Geldscheine, die ihr verdienen wollt, sind ja schließlich auch eckig. ;-)
Ich ertappe mich “gerade” bei einem “OvalTick”, ich möchte einen ovalen Schreibtisch, ein ovales Sofa, und das alles im Keller….

Sylvia,
auf der Suche nach organischen Formen

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