August 16, 2008 at 10:33
· in Kategorie im Garten
Im Herbst werde ich einen keltischen Baumkreis pflanzen. Nun hat das zwar recht wenig mit Feng Shui zu tun, das macht aber nix, der keltische Baumkreis hat ja auch nichts mit den Kelten zu tun.
Er ist eine Erfindung aus dem letzten Jahrhundert, wo sich der Autor sehr einfühlsam mit dem Charakter von Menschen und dem Wesen von Bäumen auseinandergesetzt hat.
Siehe auch:de.wikipedia.org/wiki/Keltischer_Baumkreis
Eigentlich ist das eine einfache Sache. 16 verschieden Bäume werden mit gleichem Abstand kreisförmig in den Boden gepflanzt. Die Auswahl der Bäume ist vorgegeben.
Leider hat der französische Autor nicht an uns frostgeplagte Deutschen gedacht.
Der Olivenbaum und der Feigenbaum sind zu frostempfindlich um hier zu wachsen.
Ein Gewächshaus wollte ich auch nicht um die beiden Bäume errichten. Also muss ich andere Pflanzen auswählen, die vom Erscheinungsbild oder von der Mythologie den beiden ähnlich sind.
Hat jemand eine Idee. Pflaume statt Feige?
Oder doch lieber zwei andere Bäume auswählen, und deren Charaktereigenschaften einsetzen?
Mit bäumelnden Grüßen
Sven Christeleit
www.feng-shui-owl.de
Stichwörter:
Astrologie,
Baum,
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Kelten
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Christian schrieb am 16 August 2008 um 18:46 Uhr:
Mmmmh. Zunächst einmal wachsen Feigen durchaus in Deutschland. Der Klimawandel macht es möglich. Muss halt nur entsprechend geschützt und sonnig stehen.
Aber. … einfühlsam mit dem Charakter auseinandergesetzt? Das wurde eher “zusammengeschustert” und hat nicht wirklich etwas mit der Auseinandersetzung mit der Thematik zu tun. Siehe dem angelinkten Wikipediaartikel und http://www.astroq.de/magazin/2007/08/13/die-keltische-astrologie-ein-genialer-schwindel/ dem Artikel in der AstroKuh
Sven schrieb am 16 August 2008 um 19:15 Uhr:
Hallo Christian
Danke für deine Rückmeldung und den Link
Da der Standort ein rauer und windiger Standort ist, fallen auch die möglichen Feigenbaumsorten, die an geschützten Stellen im Hausgarten durchaus gut wachsen, in dieser öffentlichen Parkanlage aus.
Der von dir genannte Link ist gut und sachlich richtig. Er vergisst nur eins: auch alle anderen Horoskopverfahren haben sich Menschen durch die Naturbeobachtungen inspiriert, erdacht. Bäumen in ihrem Charakter zu unterscheiden, ist durchaus möglich, wenn auch gärtnerisch unüblich. Die starke Eiche, die ehr bricht als das sie sich beugt, und der sich beugende Bambus, der sich allen Widrigkeiten anpasst und sich dennoch nie brechen läßt…. ich finde das sind wunderschöne Beispiele für die Handlungsweisen von Menschen.
Mit den traditionellen Mythen lässt sich durchaus eine sinnige Verbindung zwischen Menschen und Bäumen herstellen. Natürlich ergeben sich daraus keine astrologischen Vorhersagen.
In wie weit sich astrologische Aussagen , die über das Jahr ( Also Frühling, Sommer, Herbst und Winter) hinaus bewahrheiten und individuell anwenden lassen, halte ich je älter ich werde, für immer unwahrscheinlicher.
Alle Mengengelage auf unserem Planeten werden ständig aktuell neu ausbalanciert. Die Konstante ist das jährliche Kreisen um die Sonne und der um uns kreisende Mond…….. ups ich schweife ab.
Es sollte ja um Bäume gehen.
Danke und Gruß
Sven
Sylvia schrieb am 18 August 2008 um 10:50 Uhr:
Hi Sven,
Hier mal ein Link zum Baumkreis hierzulande:
http://www.himmel.at/baumkreis/indexf.html
Warum die so gefuzzelt haben, bei der Beschreibung der Bäume, ist mir ein Rätsel.
Das Klima ist jetzt auch nicht unbedingt ein Weinbauklima in Wien, aber trotzdem haben die einen Feigenbaum gesetzt.
Soweit ich weiß, gibt es schon Sorten, die bis -20° winterhart sind. Bayrische Feige oder so ähnlich- heißt die.
Wenn ich mir einen Baum wünschen könnte, wär das die Gleditsie sunburst oder Acer negundo flamingo. Oder einen Trompetenbaum, – “aurea” , oder einen Tulpenbaum.
Eine hohe Rosenakazie.
Meine heurigen Favoriten sind die Seidenbäume, oder auch Schlafbäume genannt.
“Albizia julibrissin”. Zwei sehrrrrrrrr schöne Exemplare blühen üppigst schon den ganzen Sommer über in meinem Garten. Ich muß sie aber einpacken, hoffentlich überstehen sie den Winter, zum Einräumen sind sie viel zu groß.
stämmige Grüße
Sylvia
Hi Sven,
ich habe eine Feige freilebend in meinem Garten.
Allerdings steht sie ziemlich windgeschützt…
Ich glaube nicht, dass irgendein Steinobst die Feige ersetzen könnte.
Ich würde vielleich eine Mispel nehmen. Vom Blatt kann sie zwar nicht mithalten, aber sie ist auch uralt und die Frucht ist wenigstens annähernd vergleichbar. (Sieht aber natürlich etwas anders aus.)
Herzliche Grüße
Jürgen
http://www.fengshui-beratung.de
Sven schrieb am 19 August 2008 um 21:08 Uhr:
Hallo Jürgen, hallo Sylvia
ich freue mich über eure Gartenprofessionalität.
.
Hi Jürgen. An die Mispel habe ich auch schon gedacht. Pflanze ich doch immer welche in die Parkanlagen, wenn ich die Möglichkeit bekomme. In diesem Zusammenhang habe ich sie allerdings übersehen. Danke für die Idee.
.
Hi Sylvia: Die sogenannte bayrische Feige, ist auch mir die einzige bekannte Sorte, wobei es auch andere Sorten gibt, die das können sollen. Ich probiere es jetzt einfach aus. ich trau dem ganzen nur nicht, Klar… ich bin ja auch ein ehr bodenständiger Gärtner.
( Die ausgeschriebene Pflaume bekommt ein anderes Plätzchen.)
Mit gärtnerischem Gruß
Sven
Conny schrieb am 25 August 2008 um 12:51 Uhr:
Sorry das ich mich jetzt erst melde – so ist das in der Urlaubszeit.
Ich hätte da noch eine (oder eigentlich zwei) Alternativen zum Problem mit der Feige.
http://www.luckysoul.de/Luckysoul/start_frame.php?Pfad=2_23_260&BL=3
Übrigens:
Mir ist meine angeblich minus 20° C überstehende Bayernfeige bei nicht mal minus 10 ° C trotz geschützem Standort eingegangen.
Grüße aus der Prignitz
(die laut einer älteren MEIN SCHÖNER GARTEN Einschätzung ein richtiges Schlecht-Wetter-Frostloch sein soll)
Conny
Hi Conny,
schöner Link, danke.
Diese Auswahl ist klimafest.
Ich traue den Angaben der überregionalen Baumschulen eh nicht. Die verkaufen gerne alles.
Die Baumschule vor Ort, kennt sich mit dem örtlichen Klima gut aus.
Darum für alle:
Gehölze und Stauden kauft beim Stauden und Baumschulhändler eures Vertrauens vor Ort.
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