Vögel im Garten und der Natur , wurden in allen Kulturen als Boten für zukünftige Ereignisse gewertet. So künden die Eier in den Nestern der Vögel ( wer kam nur auf den Osterhasen?) den Frühling an, und der Vogelzug einige Monate später den Herbst und somit den nahenden Winter.
Aber auch jeder einzelne Vogel, soll eine bestimmte Botschaft mitbringen, wenn man der weltweit agierenden Feng Shui Beraterin und Buchautorin Lilien Too glauben schenkt.
Nun ergab es sich in diesem Frühjahr, das ein Vogelpaar sein Nest im Nachbargarten, direkt an unserer Zufahrt gebaut hatte. Das ziepen der Jungen war eindeutig. Es müssen Amseln sein, meinten meine Kinder und vertrieben die räubernden Eichelhäher die sich an das Nest heranmachten, mit Rufen und wildem fuchteln mit Stöckern.
Eines der Jungen fanden wir später auf dem Boden wieder. Es war aus dem Nest gefallen oder gesprungen, und rief laut nach seinen Eltern um gefüttert zu werden.
Es handelte sich ganz eindeutig um ein Eichelhäherjunges. Die vermeintlichen räubernden Eichelhäher , waren die Eltern der Kinder im Vogelnest gewesen, und die scheinbar bösen Räuber nur die fütternden und umsorgenden Eltern.
Klar war, das jetzt die Strategie geändert wurde: Die Eichelhäher wurden nicht mehr vertrieben, sondern in Ruhe gelassen um ihr am Boden sitzendes Kind zu füttern, dafür wurden alle Katzen in der Nähe gezielt verschreckt.
Was soll mir diese Vogelgeschichte für mein Leben sagen.
Frei nach Lilien Too: Der scheinbare Feind, kann ein genauso schützenswerter Freund sein? Oder : Nicht immer sind die Dinge so, wie sie auf den ersten Blick erscheinen? Oder: Der Blick aus der Perspektive des Lebens, kennt weder Freund noch Feind, sondern nur erziehende Eltern?
Wer weiß.
In ein paar Tagen werden die Jungen fliegen können und weiterziehen.
Sven Christeleit
www.feng-shui-owl.de
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