Der Herr Bush und die Sonnenschüssel

In der Süddeutschen Zeitung fand sich vor ein paar Tagen ein sehr interessanter Artikel.

Eigentlich ging es um Ökologie und zwar um das Ökohaus von Präsident George W. Bush. Ökohaus und Bush passen ja eigentlich nicht zusammen, wenn man die strikte Weigerung der USA, das Kyoto-Protokoll zu unterzeichnen sieht und die gewaltigen Emissionen die das Land seit Jahrzehnten ausstößt.

Aber tatsächlich wohnt Herr Bush in einem Ökohaus in Texas. In Crawford um genau zu sein. Feng Shui technisch interessant ist die Lage des Hauses, bzw. die Auswahl derselben. Mit Feng Shui hatte die zwar nichts zu tun, vielmehr wurde sie von Öko-Architekt David Heyman nach landschaftlichen wie ökologischen Gesichtspunkten ausgesucht.

Ich zitiere jetzt mal einen Satz aus dem Artikel:

Der Blick nach draußen zeigt im Westen einen uralten Eichenhain, im Norden rollende Hügel, im Osten einen See und im Süden wiederum Hügel. Der perfekte Ort für ein passives Solar-Wind-System.

Wenn ich es jetzt nicht besser wüsste, würde ich fast sagen, da war Geomantie oder Landschafts- Feng Shui im Spiel.

Der Architekt bezeichnet diesen Platz als “kleinen Sattel” oder als „Sonnenschüssel“. Im Winter ist diese Schüssel Sonnendurchflutet, im Sommer gibt es Schatten durch die Bäume.
Man könnte jetzt natürlich im Osten ein perfektes Facing sehen, und in den anderen Richtungen eine recht gute Deckung.

Lediglich das Sitting dürfte etwas stärker sein, aber man kann ja nicht alles haben. Fehlen nur noch die fliegenden Sterne – ob wir mal anfragen sollten?

Den ganzen Artikel findet man hier:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/263/162810/

Gerhard Zirkel
Berater für klassisches Feng Shui
www.feng-shui-direkt.de

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11 Kommentare »

  sylvia schrieb am 18 März 2008 um 10:55 Uhr:

Denkst Du, daß da noch was im Bush sein könnte ?

Willst Ihn stärken ?

Wahrscheinlich triffst Du hier auf einen singulären Chart, in dem nichts nutzbar ist, weil’s einfach zu spät für alles ist.

Sylvia
Sternenmystische

  Gerhard Zirkel schrieb am 18 März 2008 um 11:53 Uhr:

Auch im alten China wurden schon Herrscher durch Feng Shui gestürzt … – nur so ein Gedanke.

Gerhard Zirkel

  sylvia schrieb am 18 März 2008 um 13:51 Uhr:

Ja, Herrscher….

Und auch “Beherrschte” ?

Sylvia

  Hedwig Seipel schrieb am 18 März 2008 um 15:12 Uhr:

Hi Gerhard,

im Google-Earth wird man sich wahrscheinlich kaum beamen lassen können. So könnten wir echt hier ein live-sternenexperiment starten. Hast Du eine Idee wie man die Lage herausfindet?
Die Bauperiode dürfte 7. oder eher 8. sein.

Grüße
Hetti

  Sven Christeleit schrieb am 18 März 2008 um 17:50 Uhr:

Hetti ich bin entzückt.

  sylvia schrieb am 19 März 2008 um 08:27 Uhr:

Ich bin auch dabei.

Irgendeine Idee, wie wir uns den Geheimdienst vom Leibe halten können ?

Aber, Gerhard, sitzen wir mit Qimen Dunjia nicht eh an der Quelle ?

Falls es soweit ist, bin ich gerne bereit, eine passende Konstellation für uns zu suchen.

Sylvia, allzeit für jeden Unfug zu haben

  Gerhard Zirkel schrieb am 19 März 2008 um 08:35 Uhr:

Moin Moin,

seit ich gestern die Arte-Doku “Monsanto, mit Gift und Genen” gesenen habe, bin ich mir sicher dass ein Herr Bush nicht unser Hauptproblem ist und auch kein Klimawandel, keine “Terroristen” oder die A-Bombe. Da laufen viel schlimmere Dinge… Leider ist der Stream der Doku nicht mehr online, vielleicht wird sie wiederholt.

Einen ganz kleinen Vorgeschmack liefert dieser Artikel: http://frogged.de/index.php?option=com_content&task=view&id=105&Itemid=49

Gerhard Zirkel

  Hedwig Seipel schrieb am 19 März 2008 um 09:00 Uhr:

Hi Gerhard,

sicher hast Du Recht. Doch ich gehe gerne von dem alten Spruch aus, dass der Fisch immer am Kopft zuerst stinkt. Wenn nicht solche “schlaue Köpfe” wie Herr Bush am Kopf sitzen würden, dann müßte man sich mit stinkenden Fischen nicht beschäftigen. Sie hätten gar keine Chance ihr Gestank auszubreiten.

Grüße
Hetti

  Gerhard Zirkel schrieb am 19 März 2008 um 12:59 Uhr:

Hi Hetti,

dann stinkt der Fisch schon ziemlich lange. Monsanto war schon in den 20erjahren dick im Geschäft. Denen haben wir so nette Dinge wie die globale Verseuchung mit PCB’s, die Aussage Dioxin sei nicht krebserregend oder Agent Orange im Vietnamkrieg zu verdanken.

Gerhard Zirkel

  Iris schrieb am 19 März 2008 um 22:41 Uhr:

Na das hat hier ja eine Wendung genommen….

hier die Hintergrundinfo…der Architekt scheint ziemlich hartnäckig zu sein…

http://architectureandmorality.blogspot.com/2007/03/president-and-his-land-lessons-from.html

Mit Georgs Geburtsjahr, der Kua-Zahl und der +90 Richtung beim Schlafen sollten die Himmelsrichtung leicht zu ermitteln sein.

Wie kann man sonst mit so wenig Talent so eine Karriere machen?

Hier die Grundrisse ;-) für die Berechnung der fliegenden Sterne,

http://www.westernwhitehouse.org/

und Jetzt weiß ich auch endlich wie westliches Feng-Shui aussieht:

http://www.bettybowers.com/margeamerican.html

Lasst den Kopf nicht hängen…

Change is coming to America

Iris

  Hedwig Seipel schrieb am 20 März 2008 um 09:24 Uhr:

Hi Iris,

danke für die Recherche. Ich habe bereits über Google das Haus gefunden und kann so die Blickrichtung messen.

Ich mach mich an die Arbeit und liefere in den nächsten 1-2 Tagen eine Unterlage für gemeinsames Besprechen. So wird jede(r) sehen und lesen können, was Fliegende Sterne alles deuten.

Ich hoffe auf tolle Beiträge,

bis bald,
Hetti

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