Februar 27, 2008 at 09:11
· in Kategorie I-Ging
Daß Feng Shui hierzulande kontrovers diskutiert wird ist allgemein bekannt. Daß das I- Ging als Grundstein jedoch auch bei den Größen der Literatur schon im vorigen Jahrhundert wohlwollend angekommen, wie die folgende Textpassage zeigt ist meist unbekannt:
So, und an dieser Stelle sollte nun der Textausschnitt eines Buches stehen, dessen Autor zwar sehr bekannt, dessen Neigung zum I-Ging und dessen Vorliebe für die chinesische Kultur wohl doch eher unbekannt ist. Leider hat mir der Verlag das Zitat untersagt und deshalb kann ich daraus jetzt kein Literaturrätsel machen.
Gemeint ist Hermann Hesse, geboren 1877 im Württemberischen Calw. In seinem 1943 veröffentlichtem Roman „das Glasperlenspiel“ wird erkennbar, wie die chinesische Kultur und allem voran das I-Ging das Leben und das Werk des Dichters zuletzt geprägt haben.
Eine lesenswerte Seite darüber
http://www.drjuergenweber.homepage.t-online.de/inaufs6a.htm
Ich habe natürlich keine Ahnung inwieweit diese Seite vom Suhrkampverlag autorisiert ist Zitate abzudrucken, vorsichtshalber distanziere ich mich vom Inhalt der Seite und von den rechtlichen Folgen nicht autorisierter Zitatenweitergabe. Dennoch, es ist höchst interessant. Für alle, die mit Hesse bisher nicht so viel am Hut hatten, hier ein Link zum Glasperlenspiel:
Das Glasperlenspiel. Sonderausgabe
Eine Zusammenfassung: http://www.dieterwunderlich.de/Hesse_glasperlenspiel.htm
und Hermann Hesses Blick nach dem Osten
Blick nach dem Fernen Osten. Erzählungen, Legenden, Gedichte und Betrachtungen
eine Geschichtensammlung die fernöstliches und westliches Denken miteinander zu verbinden sucht.
Man muß also nicht unbedingt warten, bis Gala oder Frau im Spiegel endlich mal was gutes über Feng Shui schreiben.
Ein Zitat aus dem Buch erlaube ich mir dennoch, denn es gilt besonders für Feng Shui und könnte so glatt auch von mir stammen:
„Man sollte auf alles achten, denn man kann alles deuten.“
Bernhard Steinert
www.feng-shui24.net
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Buchtipp,
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Weltliteratur
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Hi Bernhard,
danke für den wervollen Tipp.
Nein, man braucht auf Gala nicht zu warten… wenn man viel Zeit hat. Wenn ich aber Umsatz generieren will (ich lebe vom Feng Shui), kann ich auf Klassiker wie Hermann Hesse nicht warten.
Andersrum… wenn ich über Gala einen Kunden gewinnen kann und ihm/ihr zur weiteren persönlichen Entwicklung verhelfe, dann lesen immer mehr “Leute” Hermann Hesse und dann brauche ich keine Gala.
Es kommt immer auf die Sichtweise der Dinge an.
Viele Grüße
Hetti
Na dann schlag ich zudem noch die Werke von Rudolf von Delius ( 1878-1946) vor, der sich sehr ausgiebig mit Kungfutse und dem I Ging beschäftigt hat, oder Richard Wilhelms Buch: Chinesische Philosophie.
Allesamt nur noch in Restbeständen im Antiquariat erhältlich, aber schon so lange veröffentlicht, dass der Text wahrscheinlich ohne Probleme zitiert werden können. ( Ich meine die Zeitspanne liegt bei 80 Jahren)
Nur liest das ja niemand mehr.
Die chinesischen Moden sind in verschiedenen Zyklen in Europa angekommen. Auch Van Goch hat ein japanisch inspiriertes Regenbild gemalt. Auch das kennt heute fast niemand mehr.
Das Rad wird scheinbar in jeder Generation neu entdeckt. Und manchmal findet sich ein Radabdruck halt auch in der Gala.
Ich nehme deinen Buchtipp aber gerne auf, und nehme das Glasperlenspiel mit in den Osterurlaub.
Sven
Bernhard schrieb am 28 Februar 2008 um 14:18 Uhr:
Hallo Sven,
Kannst Du mir einen entsprechenden Titel von Rudolph von Delius nennen?dann schau ich mal im Antiquariat nach.
Gruß
Bernhard
Hallo Bernhard,
ich möchte an dieser Stelle einmal auf die bloginterne Suchfunktion hinweisen. Ich weiß nicht, ob ich es schon einmal erwähnte: sie ist zu finden im oberen allgemeinen Bereich unter Suchen.
Nach Eingabe von Rudolf von Delius … erscheint ein Hinweis auf sein Buch: Das ewige China, und ein kleiner Textausschnitt.
Mit Freude wieder einmal auf meine Lieblingsfunktion im Blog hinweisen zu können.
Sven
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